Was ist überhaupt Funktionelles Training?

Diese Frage stellen sich immer noch viele Menschen. Auch wir, DIE KISTE TRAININGSKONZEPTE, verstehen uns als Studio für Funktionelles Training und haben vielleicht noch nicht genug dazu beigetragen, dass sich jeder darunter etwas vorstellen kann. Das soll sich jetzt ändern:


Weniger ist immer mehr!


Klar, wenn Du diesen Blog liest, stehst Du wahrscheinlich nicht auf klassisches Gerätetraining, so wie es die Fitnessindustrie seit gut 50 Jahren verkaufen möchte. Funktionelles Training ist nicht mehr nur ein Trend, sondern erfreut sich immer größerer Beliebtheit in der breiten Community an Sport- und Fitnessbegeisterten. Dabei handelt es sich hier im Endeffekt nur um die Rückkehr zu den Wurzeln menschlicher Bewegung.


Klassisches Fitnesstraining findet im Fitnessstudio an geführten Geräten statt. Das rührt daher, dass sich irgendjemand mal gedacht hat der Körper funktioniert nach einem rein anatomischen Muster. Soll heißen: "der Bizeps beugt den Arm um das Ellenbogengelenk, also konstruiere ich die Maschine so, dass der Widerstand genau um dieses Gelenk herum führt."


Schön gedacht, nur leider kommt eine solche Bewegung im Alltag äußerst selten vor. Und auch in sämtlichen Sportarten, welche mir auf Anhieb einfallen, habe ich noch nie gesehen, dass die Aufgabe durch starre geführte Bewegungen zu absolvieren war.

Allerdings ist es kein Wunder, dass solche starren Fitnessgeräte entwickelt wurden, ist man doch wie bereits gesagt, von einer rein anatomischen Denkweise ausgegangen, wollte den Betreuungsaufwand minimieren und die Verletzungsgefahren gegenüber Hanteltraining etc. reduzieren.


Das Resultat ist aber leider dass das klassische Gerätetraining fast keinen Ausgleich zu den häufig einseitigen Alltagsbelastungen der Menschen darstellt und somit sehr geringen Transfer für die wirklich wichtigen Dinge im Leben bietet: Aufstehen, sich hinsetzen, Etwas heben, Einkäufe tragen, mit der Tochter auf ein Klettergerüst klettern etc.. Wenn ich ein "Alltagsathlet " bin, sollte ich auch für alltägliche Belastungen trainieren.

Heben, Tragen, Steigen und Drücken sind nur einige der Bewegungsmuster.

Wir haben Dir ein Beispiel in diesem Video abgefilmt.

Viel Spaß beim gucken.





Wie solltest Du also trainieren?

Ich habe es zu Anfang bereits erwähnt: Weniger ist hier mehr! Insofern ist es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass Du einen eher grundlegenderen Trainingskonzept folgen solltest, als Dich in eine Maschine zu setzten, die lediglich eine eindimensionale geführte Bewegung zulässt.

Übe Bewegungen, trainiere Muskelgruppen anstatt einzelne Muskeln und involviere dabei immer alle Bewegungsebenen sowie -Richtungen. Functional Training sollte immer einen Transfer zur Zielbelastung oder Zielbewegung haben. Und diese beinhalten IMMER natürlich Bewegungsmuster. Egal ob in Hobby oder Alltag, wir sollten unseren Körper auf die Weise nutzen, für die er von der Natur erdacht wurde.


Probier es aus und erzähl uns davon!

Deine KISTE



______________________

Funktionell trainieren!

In DER KISTE siehst Du keine Laufbänder, keine starren Trainingsmaschinen und keine Flatscreens vor langweiligen Fahrradergometern. Stattdessen findest Du einen Ort an dem ehrliches Training mit echten Resultaten geliefert wird. Wir verwenden ausschließlich die besten und effektivsten Trainingsgeräte und Methoden um Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer zu trainieren. Beim Functional Training steht Dein eigener Körper mit all seinen Möglichkeiten im Mittelpunkt. Ergänzend verwenden wir Tools wie Medizinbälle, Sandbags, Gummibänder, Battle Ropes und Gewichte. Denn nur altbewährte Sachen, die auch messbare Ergebnisse liefern, sind uns gut genug.



0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen